Brutkey

wauz ワウズ
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@SilviaMarton@tooting.ch
Ich träume immer noch vom umgestrickten R4. Der hat in der kurzen Version mit 800er Motor 835 kg leer gewogen. Der 25 Liter Tank reichte für 400 km, 500, wenn man seinen Fahrstil optimiert hat. Das maximale Drehmoment waren 17kN vei 2500 Umdrehungen. Wahrscheinlich reichen weniger als 25kW elektrisch, weil mehr Drehmoment. Die volle Leistung brauchte man ja bei 120 km/h auf der Autobahn. Wenn man überladen fuhr, und deswegen nur 80 auf der Autobahn schaffte, war dafür der Spritverbrauch niedrig. Die meiste Leistung ging also in die nicht so perfekte Aerodynamik.
Wenn man so eine Citroën-Niveauregelung reinmachte, könnte man auf der Autobahn mit 5 cm (statt 17) Bodenfreiheit fahren, und dann sieht es eh gleich anders aus
(Vielleicht noch ein kleiner Frontspoiler auf der Nase, der die Luft über die Windschutzscheibe hebt...)

Silvia Marton (🥂🥂Cüpli-Antifa)
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Je kleiner das Auto, je grösser die Herausforderung, ehrlich gesagt. Beim Fiat rechnen wir aktuell mit 220 km Reichweite (wobei das eher konservativ geschätzt ist). Dafür sind aber auch zwei Sitze gestrichen worden, ist also jetzt ein Zweiplätzer. Sonst hätten wir eigentlich gar keine Batterie reingebracht...
In der CH darf das Gewicht nicht über das Garantiegewicht des Herstellers gehen. In DE sind die Möglichkeiten aber anders.


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Sprich: Wenn du ein anderes Fahrwerk einbaust, dann lässt sich das Gewicht wohl erhöhen. Bei uns ein No-Go, aber bei euch irgendwie möglich.

Allerdings wirst du das von der DS nicht wollen. Zumindest nicht, wenn du willst, dass irgendwer dir das Auto nachher wartet. Denn die meisten Mechanikys rennen schnell weg, wenn sie was von Hydropneumatik hören ;-) Ausserdem ist das auch nochmals Mehrgewicht.

wauz ワウズ
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Es gäbe ja neuere Hydropneumatik als nur die von der DS. Aber das reinzukriegen wäre eine technische Abnahme wie bei einem einzelnen Neubau. Es gab aber vom R4 auch die Version R4F6, das war der Kastenwagen mit längerem Radstand. Der durfte 100kg mehr. Da war nur ein Stabi an den hinteren Schwingen. Der R4 hat ja rundum Einzelradaufhängung.
Unter der Haube ist viel Platz. Der E-Motor nimmt ja nicht mehr Platz ein, als das vorherige Getriebe. Und dann ist der Platz des Verbrenner-Motors frei. Wenn E-Motor und Batterieblock nicht mehr wiegen, als Motorblock und Getriebe, gibt es Fahrwerksseitig keine Probleme.
Dann gibt es hinten noch den Tank und der Platz des Reserverades, die beide zwischen dem hinteren Ende des Kastenrahmens untergebracht sind. Da könnte ein zweiter, flacher Batterieblock rein. Auch das gibt fahrwerksmäßig keine Probleme, das geht dann halt von der Nutzlast ab...

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Ich schätze mal, Motor und Getriebe im R4 wiegen nicht gerade viel. Und der Tank war ja auch eher klein dimensioniert. Viel Gewicht geht da also erst einmal nicht raus. Beim Fiat waren es gerade einmal rund 100 kg, die raus kamen (Motor, Getriebe, Reserverad, Tank, Auspuff). Sehr viel mehr ist es beim R4 aller Wahrscheinlichkeit nach nicht.

Kleinwagen sind da diesbezüglich echt die Knacknüsse.

wauz ワウズ
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Plattformrahmen mit Motor+ Getriebe

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Ich habe jetzt keinerlei Info bekommen, was Massen betrifft. Lediglich, dass der Akku vom Dacia Spring 200 kg hat. Der dürfte für einen R4 üppig sein.
E-Motor hat sicher weniger als Verbrenner-Motor und Getriebe. Aber viel Luft für einen Akku vorne bleibt da nicht. Das Problem ist dabei, dass man den Akku auf jeden Fall aufteilen muss, sonst kommt man mit der Gewichtsverteilung nicht hin.
Grundsätzlich ist das R4-Fahrwerk sehr gutmütig. Da ist viel Sicherheitsreserve. Trotzdem muss man den Gutachter überzeugen, was wohl das größere Problem ist. Umbauten waren beim R4 immer gut machbar, wenn man sich dabei an die Vorlagen gehalten hat. Eine Auflastung dürfte technisch nicht schwierig sein, die Abnahme aber schon.

Silvia Marton (🥂🥂Cüpli-Antifa)
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Beides wäre hier bei uns nicht möglich. Auflasten max. bis zum Garantiegewicht des Fahrzeugs. Und Akku aus einem anderen Auto? Vergiss es. Du brauchst nämlich Zertifikate, und die rückt dir der Hersteller nicht raus. Der Grund, warum wir keine gebrauchten Batterien verwenden können.

DE ist da gnädiger, da fahren haufenweise Umbauten mit alten Tesla-Akkus (und Antriebssträngen) rum.

wauz ワウズ
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Ich habe gehört, es hinge viel davon ab, was der Gutachter sich traut. Es gibt eben die Schwingen mit Stabi, mit der die F6 mit deutlichem Mehrgewicht unterwegs wahr. Die Drehstabfedern können über Vorspannung gesteuert werden. Also ist, rein konstruktiv, viel Luft.

Silvia Marton (🥂🥂Cüpli-Antifa)
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Ja, man munkelt, je nach TÜV gäbe es viel Spielraum...