Im 18. Jahrhundert stand Links für die #Republik und Rechts für die #Monarchie. Im späten 19. Jahrhundert wandelte sich das zu #Sozialismus versus #Kapialismus. Angesichts der Digitalisierung beobachte ich zunehmend linken #Logos (Vernunft, Wissenschaft, aber auch #Historizismus nach #Popper) versus rechten #Thymos (Emotionalisierung, Empörung, aber auch #Reaktanz). Was meinst Du: Lohnt es sich, in diese Richtung weiter zu denken?
@BlumeEvolution@sueden.social "mach das mal, weil ..." ich einfache schwarz/weiß Labels brauche, um mir das Auseinandersetzen mit der Politik vom Leib zu halten. Ist doch vergeben Lebensmüh in diesem Lobbyregime. Am Ende macht das Geld die Politik und der weltanschauliche Anstrich der einzelnen Parteien entscheidet letztenendes nur darüber, wieviel Kasse jeweils gemacht wird.
@hhmn@infosec.space @et@mastodon.bayern @BlumeEvolution@sueden.social M.E. ist Politik so organisiert, dass zu viel Arbeit für den/die Einzelne/n anfällt. Das macht anfällig für Lobbyismus, weil die Zeit fehlt, sich in Themen einzuarbeiten. Die Arbeit und damit die Macht müsste auf mehr Menschen verteilt werden. Das würde ein geringeres Einkommen und weniger öffentliche Aufmerksamkeit für den/die Einzelne/n einschließen. Beides würde Politik für viele aktuelle Spitzenpolitiker/innen unattraktiv machen. Es gäbe neue Politiker/innentypen.
@Njoerdr@mastodon.social @hhmn@infosec.space @et@mastodon.bayern @BlumeEvolution@sueden.social Ich denke, man muss da differenzieren: Bund, Land, Kommune.
Beim Bundestag sehe ich das Problem nicht strukturell, die MdB könnten auch anders. Es gibt die Ausschüsse, jede Fraktion hat Spezialisten für die diversen Themen, es gibt den Wissenschaftlichen Dienst, jede*r MdB hat Geld für Mitarbeitende. Den Lobbyisten mehr zuzuhören als Fachleuten kann nicht durch die Struktur entschuldigt werden. Ein (noch) größerer Bundestag würde mMn nix verbessern.