Brutkey

Michael Blume
@BlumeEvolution@sueden.social

Im 18. Jahrhundert stand Links für die #Republik und Rechts für die #Monarchie. Im späten 19. Jahrhundert wandelte sich das zu #Sozialismus versus #Kapialismus. Angesichts der Digitalisierung beobachte ich zunehmend linken #Logos (Vernunft, Wissenschaft, aber auch #Historizismus nach #Popper) versus rechten #Thymos (Emotionalisierung, Empörung, aber auch #Reaktanz). Was meinst Du: Lohnt es sich, in diese Richtung weiter zu denken?

BernaB
@bernab@sueden.social

@BlumeEvolution@sueden.social ich denke, es lohnt. Das Links/Rechts-Schema erodiert zunehmend und vor allem mutiert es von einem Ordnungs- zu einem reinen Kampfbegriff. Wer die Rechte von Einkommensschwachen sieht und achtet is erstmal links, da kann sie noch so kapitalistisch sein. Wer nicht nach unten tritt - links. Auf der anderen Seite muss man nach unten treten, neolibertär sein und sich ein Hakenkreuz auf die Stirn tätowieren, um als rechts bezeichnet zu werden. Mitte = Links


BernaB
@bernab@sueden.social

@BlumeEvolution@sueden.social also lohnt es wahrscheinlich, die Begriffe neu zu definieren und zu schauen, wie sie aktuell verwendet werden. Wenn nur größere Klarheit herauskäme, wäre das schon ein Erfolg. Vielleicht liege ich ja komplett falsch?