@BlumeEvolution@sueden.social
Im 18. Jahrhundert stand Links für die #Republik und Rechts für die #Monarchie. Im späten 19. Jahrhundert wandelte sich das zu #Sozialismus versus #Kapialismus. Angesichts der Digitalisierung beobachte ich zunehmend linken #Logos (Vernunft, Wissenschaft, aber auch #Historizismus nach #Popper) versus rechten #Thymos (Emotionalisierung, Empörung, aber auch #Reaktanz). Was meinst Du: Lohnt es sich, in diese Richtung weiter zu denken?
@bernab@sueden.social
@BlumeEvolution@sueden.social ich denke, es lohnt. Das Links/Rechts-Schema erodiert zunehmend und vor allem mutiert es von einem Ordnungs- zu einem reinen Kampfbegriff. Wer die Rechte von Einkommensschwachen sieht und achtet is erstmal links, da kann sie noch so kapitalistisch sein. Wer nicht nach unten tritt - links. Auf der anderen Seite muss man nach unten treten, neolibertär sein und sich ein Hakenkreuz auf die Stirn tätowieren, um als rechts bezeichnet zu werden. Mitte = Links