Brutkey

ein kleines z
@kleines_z@queer.group
Linux Frage

Mir fällt gerade eine Frage ein: Ich habe ein Programm, dass ich von einer Webseite herunterladen musste. Moodle für Linux. Für die Uni. Ich hatte dann da einen Ordner voll Dateien, eine davon hat das Programm gestartet, so habe ich einen Starter auf meinem Desktop angelegt. Aber es gab keinen Installationsprozess wie sonst bei meinen Programmen. Mein System "wusste" auch nicht, dass es da war. Es erschien nie im Startmenü oder in der Anwendungsverwaltung. Ich habe nie so ganz gecheckt, wie das eigentlich funktioniert. Nun brauche ich das nicht mehr und das einzige, was mir einfällt, ist: Naja ich kann das löschen. Diesen ganzen komischen Ordner voll Kram, mit dem es anscheinend läuft.
Nur mal zur Rückversicherung: Das wäre wohl der Weg, es gibt nicht noch was anderes zu tun, damit es dann weg ist und nicht irgendwo ein Problem hinterlässt?


jexner 🏳️‍🌈🏳️‍🌈
@jexner@tooting.ch
Linux Frage

@kleines_z@queer.group das wird in 99% der Fällen exakt der Weg sein, ja.

Von Windows sind wir gewohnt, dass Programme installiert werden und dabei an vielen Stellen Dateien ablegen oder irgendwo im System Einstellungen speichern (in der Registry).

Notwendig für den Start eines Programms ist das alles
nicht. Ein Programm kann eine einzelne ausführbare Datei sein, und auf Unix/Linux/BSD Systemen liegt die dann eben irgendwo und das war's.

(Das ist sehr generalisierend)

jexner 🏳️‍🌈🏳️‍🌈
@jexner@tooting.ch
Linux Frage

@kleines_z@queer.group Zusatz, falls gewünscht:

Auch auf Linux gibt es Installationen, und ein Programm kann mit vielen Dateien daherkommen. Und auch auf Windows gibt es Programme, die nur eine Datei sind (eine xyz.exe Datei, "exe" von "executable", "ausführbar"). Auf Unix/Linux/BSD/... haben ausführbare Dateien einfach keine spezifische Endung. Was auf Windows
ffmpeg.exe heisst, heisst unter Linux einfach ffmpeg.

Alles hängt davon ab, wie genau das Programm programmiert wurde.