@SilviaMarton@tooting.ch
@paulfoerster@swiss.social
Ich bin da irgendwie ein wenig hin- und hergerissen. In den Medien wird die Firma ja aktuell als "Stärkeproduzentin" dargestellt. Würde sie genau das machen, dann wäre es kein Problem, dass sie aus dem importierten Weizen einen höheren Anteil zu Stärke verarbeiten müsste, um weiterhin zollfrei importieren zu können.
Insofern vermute ich eher, da wurde bislang ein Zollschlupfloch ausgenutzt. Produziert man halt zu 55 % wenig rentable Stärke, ...(1/2)
@SilviaMarton@tooting.ch
@paulfoerster@swiss.social
... und macht aus dem Rest Produkte mit höherem Preis. Im Falle von Blattmann waren das wohl Proteine (ok, logisch, rund 12 % des Weizens ist Protein) und Süssstoffe (also Gluckosesirup und so Zeig, aus dem Bestandteil des Weizens, aus dem man auch hätte Stärke machen können).
Also muss man ehrlicherweise sagen: Stärke- und Proteinproduktion allein reicht auch mit Zollgeschenk micht zur Konkurrenzfähigkeit.
(2/2)