Brutkey

Peter Jakobs ⛵
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gestern hat @hart@norden.social diesen Post von Bluesky hier rein geworfen
https://norden.social/@hart/114983308935226876
und ich hab nochmal ein bisschen drüber nachgedacht.

Der Unterschied zwischen
#Habeck und #Söder ist nicht in erster Linie, dass der eine ehrlich war und richtig lag, der andere lügt oder falsch liegt, es ist vielmehr die Tatsache, dass der eine eine positive Vision, einen Aufruf, die Zukunft zu gestalten formuliert, der andere Angst säht, Machtlosigkeit skizziert.

Das sagt viel über uns.


Peter Jakobs ⛵
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@hart@norden.social im Übrigen: den gleichen "Fehler" haben Obama imd Harris gemacht ("yes we can") und Trump war mit seinen Doomsday Szenarien erfolgreich, wenn man genau hin sieht, dann ist das überall der Treibstoff des Rechtsrucks: Angst.

Um den Faschismus zu besiegen müssen wir die Angst besiegen.

M Schommer
@musevg@23.social

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Arbeitshypothese:
Die einen sagen: Es werden große Veränderungen kommen, nämlich a, b, c… richtet euch darauf ein. Embrace Change!
Die anderen sagen: Da drohen schlimme Menschen und schlimme Dinge, wir schützen euch davor, ihr müsst nur uns wählen dann ändert sich für euch nix.

Peter Jakobs ⛵
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absolut, ich verweise immer wieder gerne auf diesen Dreiteiler von 2004:
https://de.wikipedia.org/wiki/The_Power_of_Nightmares

Adam Curtis hat darin unter anderem eine These aufgestellt:

Die Erzählung "ich sehe eine furchtbare Zukunft vor der nur ich Euch retten kann" ist extrem mächtig (und niemand spricht sie platter aus als Trump).

Wir sind immer weiter in diese Szenarien abgeglitten und ich denke, heute hat nur noch eine Minderheit im Westen eine positive Zukunftshoffnung - warum eigentlich?

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Peter Jakobs ⛵
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Viel wichtiger wäre es doch, die Selbstwirksamkeit der Menschen zu stärken, sie dazu zu bringen, eine positive Zukunft für sich nicht nur für möglich zu halten, sondern auch darauf hin zu arbeiten.

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