Gestern hatten wir einen Beratungstermin von #EnPal
für das Mietmodell einer #Solaranlage auf dem großen Dach unseres #MFH. Es passen üppige 49 Module drauf.
Das hört sich eigentlich ziemlich gut an. Man bekommt fast alles aus einer Hat bis auf das was ein Elektriker machen muss , mietet das Teil für 20 Jahre und kauft es dann für 1 Euro.
Hat jemand Erfahrungen damit im MFH?
#Energiewende
#solar
@EarlyTwix@sueden.social
Wir haben Enpal in Erwägung gezogen und sind am Ende wieder davon abgekommen. Wir hätten am Ende über die Laufzeit ca. 20000 Euro für eine 4 kWPeak Anlage bezahlt. (EFH)
Jetzt haben wir eine 8.5 kWPeak Anlage für ca 14.000 Euro aufs Dach gebaut, was allerdings auch ein ziemliches Schnäppchen war. (Viele andere Angebote waren deutlich teuer)
Bei Enpal bezahlt man am Ende des Tages das 2,5 - 3,5 fache des Preises einer gekauften Anlage selber Größe... man darf mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, das die Stromkostenersparnis das niemals wieder reinholt.
Ich empfehle daher den Kauf einer Anlage und Verzicht auf einen Batteriespeicher.
Auch bei Aufnahme eines Kredites dürfte der Kauf deutlich wirtschaftlicher sein.
Wartungskosten fallen bei einer Solaranlage i. d. R. nicht an... PV Zellen haben keine beweglichen Teile und den Hagelschaden sollte man sowieso versichern lassen.
Schlimmenfalls raucht der Wechselrichter nach 10 Jahren mal ab.... den zu ersetzen ist aber immer 👇
@EarlyTwix@sueden.social ich würd von dem Mietmodell Abstand nehmen.
Mein schwiegervater hat bei ner andern Firma gemietet und bezahlt das dreifache an Miete was man mit der Anlage einspart.
Ist übrigens auch so bei Finanzierung über Kredite das die Zinsen teurer sind als die Einsparung.
Also rechne dir das mal selbst gegen.
Lebensdauer der Panels sind ca. 20-30 Jahre, Inverter ca. 10-15 Jahre und Batterien ca. 10-15 Jahre.
Wenn du also nicht die Kosten mit der Anlage in unter 10 Jahren wieder drin hast machts wirtschaftlich keinen Sinn.
@EarlyTwix@sueden.social Keine Erfahrungen, aber Neugier, weil auch MFH (Flachdach, viel Fläche): Wie hoch ist denn die Miete? Und berechnet die sich nach Anzahl der Elemente oder nach qm?
@EarlyTwix@sueden.social MFH ist auch bei mehreren Parteien aka mehreren Stromzählern nicht so einfach.
Man könnte nen Volleinspeiser machen und damit über einen separaten Stromzähler gehen, spart aber keiner die ca. 30 cent Bezug sondern bekommt nur ca. 10 cent Einspeisevergütung.
Alternativ könnte man den Strom über Gemeinschaftsstrom verrechnen und da dann z. B. ne Wäpu drüber betreiben und ggf. E-Auto ladeplätze versorgen wenns möglich ist.
Oder eine Partei bekommt alles und die anderen Parteien schauen in die Röhre.
@tk@nerdculture.de Hautvertragspartener muss eine natürliche Person sein . Die Idee ist schon damit in erster Linie die Wärmepumpe zu betreiben.
Verteilt wird da also auf 6 Zähler. 1 Hauptzähler 4 Unterzähler für die Wohnungen, 1 Gemeinschaftszähler für WäPu. Die Einspeisevergütung hängt vom aktuellen Strompreis ab und der Strom wird von Enpal verkauft - hat nichts mit der gesetzlichen Einspeisevergütung zu tun wenn ich das richtig verstanden habe.
@UschiAachen@nrw.social Ein Miteigentümer hatte eine Begehung - danach hat man berechnet was an Modulen draufhast. Wir sollten eine Stromerzeugung von 18.000 kWh pro Jahr haben und würden damit eine geschätzte Autarkie von 77% erreichen was laut Enpal schon recht gut ist. Dafür würde eine Miete von 350 Euro/Monat anfallen - incl. 1 Wallbox -die teilt sich bei uns auf 5 Eigentümer.
Gleichzeitig wechseln alle im Haus zu EnPal als Stromanbieter aktuell mit 0,23ct/kw
@EarlyTwix@sueden.social Ok, dann könnte man versuchen die PV auf den Hauptzähler zu hängen? Müsste dir aber am besten dein Elektriker sagen können ob das erlaubt ist.
Bei ner Wäpu würde ich mit 30% Strom aus der PV rechnen (im Winter kaum Sonne, Schnee auf den Panels, nachts keine Sonne etc.). Mit ner Heizlastberechnung könntest du dann pi mal Daumen berechnen wie viel Stromkosten du ohne PV hättest und als vergleich mit PV.
Aktuell ist auch die Rede davon das in Zukunft die Einspeiser Netzentgelte zahlen müssen die von der Einspeisevergütung abgezogen werden (und damit Einspeisen unwirtschaftlich macht). Ist afaik aber noch nicht in trockenen Tüchern.
Bekommst du über Enpal dann ne höhere Einspeisevergütung?
@tk@nerdculture.de wie man die Verteilung des Abgenommenen Stromes auf die Haushalte regelt muss man noch klären - das ist nicht der einzige klärugnsbedraf der noch besteht.
@tk@nerdculture.de yep, über Enpal ist die Einspeisevergütung höher
@tk@nerdculture.de yep, über Enpal ist die Einspeisevergütung höher